Beitrag vom 22. April 2026

42 Millionen Euro Investition: Neubau der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle stärkt Kreativstandort

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Prämierter Entwurf aus dem internationalen Architekturwettbewerb 2021 für den Neubau Kunst der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Entwurf von Burger Rudacs Architekten, München in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekturbüro Wamsler Rohloff Wirzmüller FreiRaumArchitekten.

In Halle (Saale) entsteht ein neuer Hochschulbau mit Ateliers, Werkstätten, Ausstellungsflächen und Seminarräumen für die künstlerische Ausbildung. Für den Neubau „Kunst“ der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle hat der Finanzausschuss des Landtags Sachsen-Anhalt nun die Kostenschätzung in Höhe von rund 42 Millionen Euro bestätigt.

Ein zentrales Infrastrukturprojekt für den Hochschulstandort Halle (Saale) hat eine weitere formale Voraussetzung erfüllt: Der Finanzausschuss des Landtags Sachsen-Anhalt hat die aktualisierte Kostenvoranmeldung für den Neubau „Kunst“ der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle bestätigt.

Das Gesamtvolumen des Vorhabens beläuft sich einschließlich der Ersteinrichtung auf rund 42 Millionen Euro. Nach derzeitiger Planung ist der Baustart für Herbst 2027 vorgesehen. Bereits bis zum Ende des Sommersemesters 2026 werden vorbereitende Maßnahmen umgesetzt, darunter Umzüge aus dem auf dem Baugrundstück befindlichen Bestandsgebäude. Ab November 2026 folgen bauvorbereitende Arbeiten wie Abbruchmaßnahmen und archäologische Untersuchungen.

Mit dem Neubau entstehen Ateliers, Werkstätten, Ausstellungsflächen sowie Seminarräume für das Lehramtsstudium. Die Fertigstellung wird nach aktuellem Stand nicht vor dem Jahr 2030 erwartet.

„Wir freuen uns sehr, dass nach jahrelanger Planung nun die Umsetzung unseres Neubaus starten kann. Der Neubau wird unseren Studierenden und Lehrenden modernste Räume für künstlerisches Arbeiten bieten und die Kunsthochschule als Ort für künstlerisches und gestalterisches Studium nachhaltig stärken.“

Prof. Bettina Erzgräber, Rektorin der Kunsthochschule

Auch Kanzler Dr. Stefan Danz ordnet das Vorhaben als wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung der Hochschule ein. Die Umsetzung werde eng begleitet, um eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Realisierung sicherzustellen.

Der Neubau schafft verbesserte räumliche Voraussetzungen für künstlerische Ausbildung, Produktion und Präsentation. Leistungsfähige Werkstätten, Ateliers und Ausstellungsflächen gelten als zentrale Grundlage für die Qualifizierung und Weiterentwicklung kreativer Kompetenzen. Für die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle bedeutet dies eine Erweiterung ihrer Kapazitäten und Arbeitsbedingungen. Damit verbunden sind Impulse für die Kreativwirtschaft, insbesondere durch Absolventinnen und Absolventen, die als Fachkräfte oder mit eigenen Projekten und Gründungsvorhaben in den Arbeitsmarkt eintreten.

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zählt zu den traditionsreichen Kunsthochschulen in Deutschland. Sie vereint künstlerische und gestalterische Studiengänge in den Fachbereichen Kunst und Design und ist mit ihren Werkstätten, Ateliers und Ausstellungsformaten ein prägender Bestandteil der Kunst- und Designszene in Halle (Saale) und darüber hinaus.

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